Das Centurion Crossfire Gravel 4000 bildet das Topmodell Centurions Gravellinie. Seine Basis: der aufwändig geformte Alurahmen, der zum geringen Gewicht von 10 Kilo beiträgt. Zu den überlegten Details zählen das zum Sitzrohr hin stark abgeflachte Oberrohr – es erleichtert das Schultern des Bikes beträchtlich. Keine unangenehm drückenden Rohrkanten, das ist gelungen!

Im Querprofil laufen Unter- wie Sitzrohr zum Tretlager hin aus, was das Chassis bei harten Antritten gegen Verwindung impfen soll. Im konischen 1 1/8″ -1,5″-Steuerrohr dreht sich eine Carbongabel. Gabel und Rahmen stehen auf 28″-Laufrädern, die man im Pannenfall per leicht bedienbarer Shimano-Schnellspann-Steckachsen fix demontiert hat.

Apropos Shimano: Schaltvorgänge tätigt man mit der für den Graveleinsatz optimierten 22-Gang-Gruppe GRX RX 810. Auch die „Entschleunigung“ übernimmt Japan: Centurion montiert die GRX-Stopper.

 

Stoisch (lauf)ruhig

Aufgrund des langen Steuerrohrs und hohem Steuersatz-Spacer genießt man auf dem Centurion eine hohe, leicht aufrechte Sitzposition. Dank der überblickt man das Gelände gut, behält zudem im Straßenverkehr den Überblick. Gepaart mit neutralem, vorhersehbarem Lenkverhalten und ausgeprägter Laufruhe, punktet das Rad bei der gemütlicheren Sonntagstour wie auf der Tempoausfahrt mit den Kumpels.

Flotte Gangwechsel vollzieht man per leichtgängigen GRX-Schalthebeln, um mithilfe des steifen Chassis fix das Tempo zu forcieren. Schnelle Abfahrten wie weite Kurven liegen dem Centurion; hier nutzt es seine Laufruhe, um präzise die Spur zu halten.

Enge Steilkurven bergab fordern den Fahrer stärker: Hierbei ist die hohe Radfront, ebenso wie das recht hoch gezeichnete Oberrohr beim aktiven Manövrieren etwas hinderlich. Im Anstieg zieht das gut ausbalancierte Crossfire leichtfüßig nach oben.

Quelle: www.radfahren.de 

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